Korporation Wollerau
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Geschichte und Geschlechter |
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Die Enstehung der Korporation WollerauDie Geschichte unserer Gegend beginnt mit der Besitzergreifung durch die Alemannen. Dies soll nach früherer Auffassung im 5. und 6. Jahrhundert, nach neuern Forschungen aber erst im 7. und 8. Jahrhundert erfolgt sein. Das in Besitz genommene Land wurde zuerst nach der Auffassung der einen Historiker gemeinsam genutzt, nach andern aber - und dies dürfte das wahrscheinlichere sein - gleich von Anfang an zu einem Teil in Eigenbesitz aufgeteilt, während ein anderer Teil gemeinsames Eigentum blieb. Gemeinsam nutze man vor allem Weide, Wald und Wasser. Dieser Gemeinbesitz der Korporation wurde sicher seit dem Spätmittelalter genossenschaftlich verwaltet. Der Korporation gehörte nur jener an, der von alters her im Lande Wohnsitz genommen hatte. Wer später kam, hatte entweder gar keinen Anteil oder wurde nur unter erschwerten Bedingungen (Einkauf) zugelassen. Der Kreis der Genossenbürger, wie man sie später nannte, blieb darum ein verhältnismassig kleiner und wurde durch das Aussterben vieler Familien mit der Zeit noch kleiner, aber durch den Einkauf von neuen Geschlechtern immer wieder ergänzt. Im Gebiet der heutigen Höfe, früher vorderer Hof (Pfäffikon und Freienbach) und Hinterer Hof (Wollerau, Bäch und Schindellegi), bestanden die drei Dorfgenossenschaften Pfäffikon, Freienbach und Wollerau, deren Bildung wahrscheinlich noch ins Mittelalter reicht. Geschichtlich tritt uns die Dorfgenossenschaft Wollerau (Korporation Wollerau) als erste im Jahre 1290 entgegen. Das Verhältnis der Hofleute zu ihrer Grundherrschaft (Stift Einsiedeln) war durch den sog. Hofrodel geordnet. Für die spätere Zeit war das Hofartikelbuch vom 23. April 1622 massgebend, das in der Folge, durch neue Zusatzbestimmungen erweitert, bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in Geltung stand. Das Original dieses Buches von 1622 ist heute eine der Kostbarkeiten des umfangreichen Archivs der Korporation Wollerau. Die Geschichte des Bezirkes Höfe ist mit derjenigen der Korporation Wollerau eng verbunden. Zu deren besseren Verständnis dienen die folgenden Schriften und Links:
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